Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 07:10 Uhr Lars Heinlein

U19mitTurkErlenbachAm Freitag, 27. Januar 2012, trafen sich die A-Jugendlichen der Vereine FV Türk Erlenbach und der JFG Bayerischer Odenwald zu einer gemeinschaftlichen Trainingseinheit auf dem Sportgelände des TSV Amorbach. 23 Spieler beider Vereine folgten zwischen 19.00 und 20.30 Uhr den fachkundigen Anweisungen von JFG-U19-Trainer Norbert Lauth. Die Übungseinheit wurde mit einer Mannschaftsspielform begonnen. Der Hauptteil fand seinen Anschluss mit zwei Variationen zum Herausspielen von Torchancen. Den Abschluss dieses Trainingsabends bildete ein zeitlich ausgiebiges Fußballspiel, bei denen sich die Spieler aus beiden Vereinen gleichmäßig in beide Mannschaften verteilt hatten. Auch wenn das Ergebnis von vorne herein Nebensache war, entwickelte sich ein ansprechendes Abschlussspiel mit schönen Kombinationen, Einzelaktionen und einigen sehenswerten Torabschlüssen.

Ziel und Zweck dieser bisher einmaligen Aktion war natürlich nicht in Richtung Ergebnis oder Vorbereitung auf die Rückrunde ausgerichtet. Die Grundidee basiert darauf, dass der TSV Amorbach (JFG Bay. ODW) seit vielen Jahren in seinen Jugendmannschaften sehr viele Kinder und Jugendliche türkischer Abstammung als Mitglieder beheimatet. Mit diesen Nachwuchskickern ist das Auskommen genauso gut wie mit Deutschen, oder Kindern und Jugendlichen aus anderen Ländern auch. Trotzdem kommt es bei einem Aufeinandertreffen zwischen deutschen Vereinen und Vereinen andersethnischer Herkunft oftmals zu Ausschreitungen. Zumindest ist die Berichterstattung und die öffentliche Wahrnehmung bei Vorfällen in solch einem Fußballspiel sehr groß und umfangreich. Mit dieser gemeinschaftlichen Trainingseinheit wurde nun der Weg des aufeinander Zugehens gewählt. Schließlich wollen beide Seiten genau das Gleiche: Fußball spielen! Nur eben mit unterschiedlichen Mentalitäten. Die Spieler beider Mannschaften haben an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es toll funktionieren kann miteinander auszukommen. Vergessen waren die Probleme beider Mannschaften beim Aufeinandertreffen in der Vorrunde der Saison 2010-2011.

Die Organisation dieses Trainingsabends war denkbar einfach: einer ersten E-Mail-Anfrage gefolgt von einer positiven Antwort von Jugendleiter zu Jugendleiter, schlossen sich ein paar Telefonate und schlussendlich zwei persönliche Treffen an und die Aktion war in „trockenen Tüchern“. In den Sommermonaten ist ein Gegenbesuch auf dem Sportgelände vom FV Türk Erlenbach geplant.

Nach Ende der Übungsstunde fand sich ein Großteil beider Mannschaften noch in einem amorbacher Bistro ein, um bei Speis und Trank das Freitag-Spiel der Bundesliga anzuschauen. Selbst der Bistrobetreuer hatte großes Gefallen an dieser Aktion und verkleinerte kurzerhand jeden einzelnen Rechnungsbetrag der Spieler.

Erfreulich war zudem, dass sich von vielen Seiten Unterstützer mit Ihrer Anwesenheit dieser Aktion angeschlossen haben. So waren vom FV Türk Erlenbach Burak Bozaci (Jugendleiter), Ferit Gündogdu (Trainer Senioren und U19) und der 1. Vorsitzende Süleyman Sahin vor Ort. Vom Gastgebenden TSV Amorbach war Initiator Detlef Mikosch (Jugendleiter), Philipp Berberich (Fußball Abteilungsleiter) und 1. Vorsitzender Adolf Zerr anwesend. Dazu noch JFG-Verantwortlicher Rudi Strachon. Ganz besonderen Dank für Ihre Anwesenheit geht an Herr Michael Marquart, Hauptinitiator der Initiative „Fair play in unsrer Region“ und an Frau Claudia Schöffel, BFV-Konfliktmanagerin. Von Seiten der Kreisschiedsrichter war Michael Stummvoll als Gast anwesend. Von Seiten der Presse (Main Echo/Bote vom Untermain) war Herr Ali Kale anwesend. Vielen Dank an alle Personen, die zum guten Gelingen dieser Aktion beigetragen haben – nicht zuletzt an die Spieler beider Vereine.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 07:14 Uhr )
 
Montag, den 23. Januar 2012 um 12:08 Uhr Lars Heinlein

Einmischen statt wegsehen! – Mit dieser Aufforderung am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die DFL Deutsche Fußball Liga mit ihren Clubs am heutigen Spieltag die Fußballfans an die Opfer dieser Diktatur. Mit dem öffentlichen Erinnern an die Verfolgten und Ermordeten erweisen wir ihnen und ihren Familien Respekt und ehren sie hier im Stadion. 
Aufgrund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung, ihrer Herkunft, wegen Krankheit, Behinderung oder weil sie aus anderen Gründen den damals Herrschenden nicht ins Bild passten, wurden zwischen 1933 und 1945 Millionen Menschen ausgegrenzt, verfolgt, in die Emigration getrieben, grausam gequält und ermordet. Unter ihnen waren auch viele Sportler. Sie erkämpften für Deutschland Olympiasiege und Weltmeistertitel. Sie spielten in der deutschen Fußballnationalmannschaft, wie Julius Hirsch der im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde. Wer den Terror überlebte, musste das Leben in der Freiheit wieder mühsam lernen. Über das Fußballspielen in einer Mannschaft kam der eine oder andere mit der Normalität des Alltags wieder in Kontakt. Ernst Grube aus München, einer, der als Kind das Konzentrationslager überlebte, sagt heute: „Für mich bedeutete das Fußballspielen im Verein, dass ich gleichberechtigt war und akzeptiert wurde. Das war für mich ein ganz neues Gefühl, weil ich Freundschaft als jüdisches Kind, und ich war ja auch ein deutsches Kind, in der Nazizeit nicht erlebt hatte.“    
Wie notwendig es ist, diesen Teil der Geschichte nicht zu vergessen, wird uns bewusst durch die vor wenigen Wochen aufgedeckten Morde der Neonazis an unseren türkischen und griechischen Mitbürgern. 
Am Fußballplatz und in unserer Gesellschaft gibt es keinen Platz für Nazis – keinen Platz für Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Daher gilt es nicht wegzusehen, sondern laut zu widersprechen, wenn rassistische Parolen gerufen oder Spieler und Fans anderer Vereine diskriminiert werden. 
Fußball führt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen zusammen. Das erleben wir jedes Wochenende in den deutschen Fußballligen. Auch bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine werden wir wieder die Erfahrung machen, wenn „der Ball im Spiel ist“, das dann Grenzen überwunden werden und Menschen sich näher kommen. (Quelle bfv.de)

Aktualisiert ( Montag, den 23. Januar 2012 um 12:17 Uhr )
 
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 18:38 Uhr Lars Heinlein

SchachNewsDie Schachabteilung des TSV Amorbach 1863 e.V. wird am 07.02.2012 25 Jahre alt !

Eine interne Feierstunde findet am 26.02.2012 im "Gleis 1" statt. Ansprechpartner ist Jan Burschik

Das Homepage-Team sagt bereits jetzt herzlichen Glückwunsch !

Aktualisiert ( Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 19:00 Uhr )
 
Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 07:38 Uhr Lars Heinlein

Am kommenden Sonntag, den 8. Januar findet in der Parzival-Sporthalle Amorbach das Qualifikationsturnier des südlichen Landkreises zum Lotto-Bayern-Hallencup statt. Los geht's ab 11 Uhr - Wir freuen uns über zahlreiche Zuschauer ! Zum Turnier erscheint zudem eine Sonderausgabe unserer Stadionzeitschrift, welche ihr euch hier ab Samstag downloaden könnt.

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Den Spielplan findet ihr hier:

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Die aktuellen Hallenregeln & -Richtlinien hier:

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Aktualisiert ( Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 18:48 Uhr )
 
Freitag, den 23. Dezember 2011 um 17:18 Uhr Weihnachtsmann

Der TSV Amorbach 1863 e.V. wünscht all seinen Mitgliedern, ehrenamtlichen Helfern, Freunden und Gönnern ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen Guten Start ins Jahr 2012 !


 
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 21:27 Uhr Lars Heinlein

TSPfauWir haben wieder eine kleine Neuerung in unserem Verein für euch:

Ab sofort erscheint quartalsweise ein TSV-Newsletter mit Informationen rund um unser Vereinsleben, Erfolge und Veranstaltungen unseres Vereins. Die Artikel werden von euren Abteilungsleitern, Trainern und Übungsleitern eingesendet. Gerne dürft auch ihr euren Teil zum nächsten Newsletter beitragen: Sprecht einfach euren Trainer & Übungsleiter darauf an. Kreative Köpfe mit redaktionellem Talent sind immer willkommen :-)

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Den aktuellen Newsletter könnt ihr hier downloaden:

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Aktualisiert ( Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 19:12 Uhr )
 

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